Haglere, LU

Nach dem Schimbrig nehmen wir die Haglere in Angriff. Heute fahren wir mit dem Zug nach Schüpfheim und nehmen dort das Postauto bis Sörenberg, Schulhaus. Die Haglere ist bereits zu sehen. Wir starten im Dorf und steigen stetig über Wiesen immer Richtung Mittelgfäl. Es ist sehr warm und der Weg führt nur selten durch den Schatten.

Kurzer Abschnitt im Schatten kurz vor Dählenboden

Vom Dählenboden hat man eine fast 360 Grad Aussicht. Besonders imposant ist die Südflanke der Schrattenfluh. Auf der Haglere angekommen hat man eine gute Sicht auf die Brienzerrothorn-Kette. Wir liessen uns nicht viel Zeit auf dem Gipfel, die Gewitterzelle über Meiringen türmte sich bereits gewaltig auf.

Gipfelkreuz auf der Haglere

Grosse Wiese in der unteren Bildmitte ist unser heutiger Landeplatz

Der Startplatz West liegt etwa 50 Meter weiter Richtung Nünalpstock (es gibt auch noch einen Startplatz Richtung Nord-Westen). Dort angekommen wartete ein zügiger Abwind auf uns. Also heisst es trotzdem abwarten und hoffen, dass sich die auftürmenden Wolken vom Westwind verblasen lassen.

Blick vom Gipfel zum Startplatz West, heute sind wir nicht die einzigen Gleitschirmpiloten

Ein kurzes Fester mit Aufwind haben wir für den Start genutzt. Der Flug haben wir dann aber nicht noch extra in die Länge gezogen. Auch über dem Brienzerrothorn war es nun ungemütlich dunkel. Als Landeplatz haben wir eine grosse Wiese oberhalb des Campingplatzes ausgewählt. Am oberen Rand ist die Wiese relativ Flach und so einfach zum landen. Schirm und Material zusammenpacken und 20 Minuten später wieder im Postauto Richtung Schüpfheim. Der Blick aufs Radar im Zug zeigt unser gutes Zeitmanagement. In Sörenberg regnet es bereits in strömen.

Landeplatz, im Hintergrund die Schrattenfluh

Quelle: SchweizMobil

SchweizMobil-Link: Haglere


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Burgfeldstand, BE

Geeristein, BE - Plan B

Chasseral, BE